Fragen & Antworten

© Peter Irman

Goodreads Fragen & Antworten

Stacey: Was sind DIE fünf Dinge, die deiner Meinung nach jeder großartige romantische Schmökerbraucht, um Erfolg zu haben?

SEP: Überzeugende Charaktere; einen dynamischen Plot – in dem der Autor keinesfalls die Figuren manipulieren sollte, um so die Story voran zu bringen; authentische Konflikte; starke Emotionen und eine solide Mitte. Wie klingt das?

Tina: Wovon handelte deine erste selbstgeschriebene Geschichte? Und wie alt warst du, als du sie geschrieben hast?

SEP: Ich war damals in der achten Klasse. Es war ein dreiseitiger „Roman“, in dem die Heldin als Spioninarbeitet und der Held ein Nordstaaten-Officer ist. Ich hatte nur wenig Text – hauptsächlich einen ziemlich fantastischen Titel: Und sie nannten es Paradies. Hört sich gut an, oder?

Bri: Ich bin ein riesen Chicago-Stars-Fan, seit ich Ausgerechnet den? gelesen habe! Wie hat sich die Serie über die Zeit für dich verändert?

SEP: Puh. Ich glaube, die größte Veränderung ist tatsächlich die, dass ich noch immer daran schreibe, obwohl Verliebt, Verrückt, Verheiratet eigentlich das letzte Buch sein sollte. Ich hätte mir nie vorstellen können, noch mal drei weitere zu schreiben. Verliebt bis über alle Sterne war für mich eine ziemlich große Überraschung. Aber natürlich eine sehr willkommene.

Cathy: Hast du jemals das Ende von einem deiner Romane bereut? Oder was aus manchen Figuren geworden ist?

SEP: Tolle Frage – es ist das erste Mal, dass ich darüber nachdenke. Nein, da bereue ich nichts. Manchmal finde ich es schade, dass ich in meinen ersten Büchern teilweise zu lang gebraucht habe, um in die Story einzusteigen. So ist das, wenn Schreiberneulinge ihr Handwerk lernen. Bleibt ihnen trotzdem treu!

Jen: Wenn du noch heute einen laaaaaaangen Flug (sagen wir zehn Stunden) vor dir hättest, was würdest du an Lesestoff einpacken?

SEP: Was auch immer auf meinem E-Reader ist. Wenn ich zu Hause bin, brauche ich meinen E-Reader kaum, aber auf Reisen sind E-Books meine Rettung. Da ich selten ein Buch zwei Mal lese, würde ich definitiv aktuelle Neuerscheinungen lesen. Vielleicht hätte ich ja Glück und könnte meinen Flug so legen, dass er zeitgleich mit Neuerscheinungen von Kristin Hannah, Jayne Ann Krentz, Sarah MacLean, Christina Dodd, Liane Moriarty, Eloisa James, Julia Quinn … Okay, ich höre mal auf. Die Richtung dürfte klar sein …

Penny: Ich liebe deine Bücher!!! Du inspirierst mich zum Schreiben. Welche Autoren haben dich inspiriert?

SEP:Ich hatte ein schlechtes Vorbild und habe den Namen glücklicherweise wieder vergessen. Das war im Jahr 1979. Ich hatte gerade erst eine schlecht geschriebene historische Romanze gelesen und dachte zum ersten Mal: Hey, vielleicht kann ich das ja selbst machen. Resultat: Meine Inspiration war ein Reinfall. Die wirklich großen Autoren haben mich immer eingeschüchtert. (Verrat es nicht, aber daran hat sich nichts geändert.)

Holly: Wenn du keine Autorin wärst, was würdest du wohl heute machen?

SEP: Nun, ehrlich gesagt war das Schreiben schon mein Notfallplan. Ich wollte eigentlich immer ein Filmstar sein. Wie wär es denn mit Kunstmuseumsdirektor? Moment … Das ist auch reine Fantasie … Hm … Ich bleibe lieber beim Schreiben.

Brenda: Gibt es einen Charakter in einem Buch, den du so schätzt und liebst, dass du ihn gern selbst erfunden hättest?

SEP: Ganz klar Scout Finch. (Harper Lee, Wer die Nachtigall stört)

Sam: Du bist wirklich toll! Ich liebe deine Bücher! Was war denn das Überraschendste, das du in deiner Zeit als Autorin gelernt hast?

SEP: Dass ich tatsächlich eine Autorin bin. Ich habe das erst so richtig nach meiner zehnten Buchveröffentlichung realisiert. Und auch heute gibt es noch Tage, an denen ich es nicht wirklich fassen kann. Ich habeso ein Glück, dass ich das schreiben kann, was die Leute auch lesen möchten.

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